Nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren rechnen Experten damit, dass Käufer in Deutschland 2026 wieder mehr für Wohnungen und Häuser zahlen müssen.
Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet einen moderaten Anstieg zwischen 3 und 4 Prozent. Er betonte, dass die Entwicklung nicht so rasant verlaufen werde wie Anfang der 2000er Jahre.
Auch Michael Neumann, Vorstandschef des Kreditvermittlers „Dr. Klein“, sieht keine Anzeichen für eine sinkende Nachfrage. Vielmehr bleibe der Neubau hinter den Bedürfnissen zurück, während das Angebot an Bestandsimmobilien in gefragten Regionen knapp sei.
Jens Tolckmitt vom Verband deutscher Pfandbriefbanken erklärte, dass der Wohnungsmangel noch Jahre anhalten werde, insbesondere in Ballungszentren. Steigende Mieten und höhere Einkommen dürften die Nachfrage zusätzlich stützen.
Quellen - Agenturen