Trump droht Iran mit Eingreifen – Berlin fordert Achtung des Demonstrationsrechts

Datum: 2026-01-02

 

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag (2. Januar 2026) mit einem amerikanischen Eingreifen gedroht, falls iranische Sicherheitskräfte friedliche Demonstranten töten sollten. Teheran reagierte mit der Warnung, dass dies eine Überschreitung der „roten Linie“ wäre und die Stabilität der gesamten Region gefährden könnte.

Die Proteste hatten am Sonntag in Teheran begonnen, ausgelöst durch steigende Lebenshaltungskosten, wirtschaftliche Probleme und den Verfall der Landeswährung. Händler eröffneten die Bewegung, die sich rasch auf andere Teile der Gesellschaft und weitere Regionen ausbreitete.

Lokale Medien berichteten am Donnerstag von sechs Todesopfern bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten – die ersten seit Beginn der Proteste. Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social: „Wenn Iran auf friedliche Demonstranten schießt und sie tötet, wie es üblich ist, wird die USA eingreifen, um sie zu retten. Wir sind bereit und einsatzfähig.“

Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, warnte auf X: „Trump muss verstehen, dass jede amerikanische Einmischung in diese inneren Angelegenheiten die gesamte Region destabilisieren und amerikanische Interessen zerstören wird.“ Er fügte hinzu: „Das amerikanische Volk muss wissen, dass Trump diese Eskalation begonnen hat und sie die Sicherheit ihrer Soldaten im Auge behalten sollten.“

Die Bundesregierung in Berlin forderte unterdessen, dass Iran das Recht auf friedliche Demonstrationen respektiert. Zudem wurden Forderungen laut, die Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen.

Quellen - Agenturen

 
US-Präsident Donald Trump hat am Freitag (2. Januar 2026) mit einem amerikanischen Eingreifen gedroht, falls iranische Sicherheitskräfte friedliche Demonstranten töten sollten. Teheran reagierte mit der Warnung, dass dies eine Überschreitung der „roten Linie“ wäre und die Stabilität der gesamten Region gefährden könnte.
Die Proteste hatten am Sonntag in Teheran begonnen, ausgelöst durch steigende Lebenshaltungskosten, wirtschaftli...

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