Die deutschen Wirtschaftsverbände schlagen Alarm: Die Bundesrepublik befindet sich nach Einschätzung von Experten in der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.
Peter Adrian, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erklärte am 23. Dezember 2025 gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass ohne tiefgreifende Strukturreformen kein nachhaltiges Wachstum möglich sei. „Wenn wir so weitermachen, werden wir international zurückfallen“, warnte er.
Adrian betonte zudem, dass die Bundesregierung ihren finanziellen Handlungsspielraum verliere und forderte klare Signale für Wachstum.
Auch der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Peter Leibeniger, sprach kürzlich von einem „freien Fall“ des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Laut Adrian gingen allein im vergangenen Jahr 170.000 Industriearbeitsplätze verloren. Investitionen in Maschinen seien auf das Niveau von 2015 zurückgefallen – ein verlorenes Jahrzehnt.
Als Hauptprobleme nannte er hohe Energiekosten, steigende Lohnkosten sowie internationale Handelskonflikte, insbesondere die höheren US-Zölle, die die deutsche Maschinenbau- und Automobilindustrie belasten.
Quellen - Agenturen