Deutschland: Mordvorwürfe gegen ehemaligen Assad-Gefängniswärter

Datum: 2025-12-22

 

Die Bundesanwaltschaft in Deutschland hat Anklage gegen einen ehemaligen syrischen Geheimdienstmitarbeiter erhoben, der verdächtigt wird, in einem Gefängnis in Damaskus zwischen April 2011 und April 2012 schwere Menschenrechtsverletzungen begangen zu haben.

Der Mann, der aus Datenschutzgründen nur als „Fahd A.“ bezeichnet wird, soll auf Anweisung seiner Vorgesetzten Gefangene misshandelt haben – etwa durch Aufhängen an der Decke, Übergießen mit kaltem Wasser oder das Erzwingen schmerzhafter Körperhaltungen.

Nach Angaben der Ermittler führten die Misshandlungen und katastrophalen Haftbedingungen zum Tod von mindestens 70 Gefangenen.

Die Bundesanwaltschaft stützt sich auf das Weltrechtsprinzip, das es erlaubt, mutmaßliche Täter von Verbrechen gegen die Menschlichkeit unabhängig vom Tatort strafrechtlich zu verfolgen.

Der Beschuldigte war im Mai 2025 in Deutschland festgenommen worden und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Quellen - Agenturen

 
Die Bundesanwaltschaft in Deutschland hat Anklage gegen einen ehemaligen syrischen Geheimdienstmitarbeiter erhoben, der verdächtigt wird, in einem Gefängnis in Damaskus zwischen April 2011 und April 2012 schwere Menschenrechtsverletzungen begangen zu haben.
Der Mann, der aus Datenschutzgründen nur als „Fahd A.“ bezeichnet wird, soll auf Anweisung seiner Vorgesetzten Gefangene misshandelt haben – etwa durch Aufhängen an der Decke, Übergieß...

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