Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Mittwoch, Russland führe nicht nur einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, sondern auch gegen Europa. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung werde den zukünftigen Frieden auf dem Kontinent bestimmen.
Merz betonte, Moskau setze täglich auf Spionage und Sabotage. Er forderte die Europäische Union auf, eingefrorene russische Vermögenswerte zu nutzen, um den Druck auf Präsident Wladimir Putin zu erhöhen.
Putin wiederum erklärte in einer Rede, Russland werde gezwungen sein, seine „historischen Gebiete“ militärisch zu befreien, falls die Diplomatie scheitere. Er verwies auf Fortschritte an allen Fronten in der Ukraine in den vergangenen Monaten und kritisierte die „Hysterie“ im Westen über eine mögliche große Konfrontation mit Russland.
Der russische Präsident warf der NATO vor, hinter der Ukraine zu stehen und sie mit Waffen und militärischer Ausrüstung zu versorgen. Zudem kündigte er an, dass neue Raketen und U-Boote in das Arsenal der russischen Streitkräfte aufgenommen würden.
Quellen - Agenturen