Millionenförderung für KZ-Gedenkstätten in Bayern

Datum: 2025-11-21

Die Bundesregierung stellt 21,8 Millionen Euro für die Erneuerung der Gedenkstätten der ehemaligen Konzentrationslager in Dachau bei München und Flossenbürg in der nördlichen Oberpfalz bereit. Kulturminister Wolfram Weimer kündigte die Mittel während eines Besuchs in Dachau an, wo er am internationalen Mahnmal einen Kranz niederlegte und mit der Leitung der Gedenkstätte über architektonische und pädagogische Herausforderungen sprach. Weimer betonte die historische Verantwortung Deutschlands: „Erinnerung ist unsere stärkste Antwort auf Extremismus.“ Dachau stehe für „das Scheitern der Zivilisation in seiner schlimmsten Form“. Mehr als 200.000 Menschen wurden dort entrechtet, über 40.000 überlebten die Haft nicht. In Dachau soll das Projekt „Lernen am Ort – Lernen im Ort“ starten, bei dem rekonstruierte Häftlingsbaracken zu einem Bildungszentrum und modernen Ausstellungsraum umgestaltet werden. Der Bund übernimmt 17,5 Millionen Euro der geschätzten Gesamtkosten von 38,8 Millionen Euro. In Flossenbürg finanziert der Bund mit 4,3 Millionen Euro die Umgestaltung eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Wachmannschaften für Bildungsarbeit. Zusätzlich sollen 2026 weitere 265.000 Euro an die Stiftung Bayerische Gedenkstätten fließen. Gedenkstättenleiterin Gabriela Hammermann bezeichnete die Mittel als „äußerst großzügige Unterstützung“ und verwies darauf, dass Dachau jährlich über eine Million Besucher empfängt.

Quellen - Agenturen

Die Bundesregierung stellt 21,8 Millionen Euro für die Erneuerung der Gedenkstätten der ehemaligen Konzentrationslager in Dachau bei München und Flossenbürg in der nördlichen Oberpfalz bereit. Kulturminister Wolfram Weimer kündigte die Mittel während eines Besuchs in Dachau an, wo er am internationalen Mahnmal einen Kranz niederlegte und mit der Leitung der Gedenkstätte über architektonische und pädagogische Herausforderungen sprach. Weimer beton...

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