In den frühen Morgenstunden des 18. November wurde die Stadt Gelsenkirchen von einem leichten Erdbeben erschüttert. Das Beben erreichte eine Stärke von 2,0 auf der Richterskala und ereignete sich gegen 04:58 Uhr. Nach Schätzungen spürten rund 55.000 Menschen die Erschütterung, die auf einen sehr geringen Herd in nur einem Kilometer Tiefe zurückzuführen war. Viele Anwohner berichteten über ein dumpfes Grollen sowie deutlich spürbare Vibrationen in Häusern und Fenstern. Schäden wurden nicht gemeldet. Fachleute vermuten einen Zusammenhang mit dem gestiegenen Wasserspiegel in stillgelegten Bergwerken der Region, wodurch alte Risse im Gestein gelockert werden. Solche leichten Beben treten im Ruhrgebiet regelmäßig auf und gelten als Folge der langen Geschichte des Kohlebergbaus.
Quellen - Agenturen