Eine internationale Studie warnt davor, dass durch die geplante Reduzierung westlicher Entwicklungshilfe bis zum Jahr 2030 mehr als 22,6 Millionen Menschen sterben könnten – darunter 5,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Die Untersuchung, veröffentlicht in der Fachzeitschrift The Lancet Global Health und durchgeführt von Forschern aus Spanien, Brasilien und Mosambik, kritisiert insbesondere die Auflösung der US-Entwicklungsagentur USAID sowie die Kürzungen von Beiträgen durch Länder wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Laut den Autoren handelt es sich um den „größten Schlag“ für das globale Hilfssystem seit drei Jahrzehnten. Die Studie betont, dass die Kürzungen Programme zur Bekämpfung von Krankheiten und Initiativen, die in der Vergangenheit die Sterblichkeitsraten senkten, massiv gefährden.
Quellen - Agenturen