Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion (Dr.-Titel) in Deutschland
Bist du bereit, deine akademische Laufbahn auf die nächste Stufe zu heben?
Der Doktortitel (Dr.) wird nach einer Phase eigenständiger wissenschaftlicher Forschung verliehen,
die in einer Dissertation (schriftliche Doktorarbeit) und einer mündlichen Verteidigung (Disputation) mündet.
Dauer: In der Regel zwischen 3 und 5 Jahren
Es gibt zwei Hauptformen der Promotion:
Individuelle Promotion (Individualpromotion):
Die häufigste Form; Finanzierung über Eigenmittel, Stipendium oder Anstellung,
und direkte Zusammenarbeit mit einer betreuenden Person (Betreuer*in).
Strukturierte Promotionsprogramme (Strukturierte Programme):
Im Rahmen einer Graduate School mit festem Curriculum,
zusätzlicher Betreuung im Team und klar geregelter Finanzierung.
Du benötigst in der Regel einen Masterabschluss mit mindestens guter bis sehr guter Note
(z. B. Note 2,5 oder besser).
Einige Universitäten verlangen noch bessere Noten, z. B. 1,5 oder besser in stark nachgefragten Fächern.
In bestimmten Fällen können sehr gute Bachelorabsolvent*innen direkt in eine
sogenannte „Fast-Track Promotion“ aufgenommen werden.
Eine Promotion kann nicht begonnen werden, ohne dass du einen **offiziellen Betreuer*in** hast.
Die betreuende Person muss an einer deutschen Universität mit Promotionsrecht tätig sein.
Üblicherweise bewirbst du dich mit:
einem Motivationsschreiben,
einem Exposé (Forschungsskizze)
und einem Lebenslauf (CV).
Bei deutschsprachigen Promotionsprogrammen:
in der Regel B2 oder C1, je nach Universität und Fachbereich.
Bei englischsprachigen Programmen:
Nachweis durch z. B.:
TOEFL (z. B. 90+ Punkte)
oder IELTS (z. B. 6.5 oder höher).
Hinweis:
Strukturierte Promotionsprogramme sind oft englischsprachig und
damit internationaler und flexibler für ausländische Studierende.
Ein Exposé umfasst in der Regel 5–10 Seiten und beschreibt:
die Forschungsfrage,
Ziele und Methodik,
relevante Literatur / bisherige Studien,
einen vorläufigen Zeitplan für das Promotionsprojekt.
Anforderung – Wann wird sie verlangt?
Anerkennung ausländischer Zeugnisse (Zeugnisanerkennung)
→ Wenn dein Abschluss nicht in Deutschland erworben wurde.
Akademische Empfehlungsschreiben
→ Häufig in strukturierten Promotionsprogrammen.
Akademischer Lebenslauf (CV)
→ Immer erforderlich.
Motivationsschreiben (Motivationsschreiben)
→ Besonders wichtig bei strukturierten Programmen
oder wenn du direkt einen Betreuerin anschreibst.
Masterurkunde + Transcript of Records (Notenübersicht)
Bachelorzeugnis
Reisepass (Kopie)
Sprachnachweis (Deutsch und/oder Englisch)
Exposé (Forschungsvorhaben)
Motivationsschreiben
Lebenslauf (CV)
Empfehlungsschreiben, falls vorhanden
„Ich suche eine Promotion im Bereich …“
„Ich habe einen Master mit der Note … abgeschlossen.“
„Könnten Sie mich als Doktorand*in betreuen?“
„Hier finden Sie mein Exposé und meinen Lebenslauf.“
„Welche sprachlichen Voraussetzungen gelten für diese Promotion?“
Beginne immer zuerst mit der Suche nach einer geeigneten betreuenden Person.
Die Zusage eines Doktorvaters / einer Doktormutter öffnet dir oft alle weiteren Türen.
Schreibe eine sehr gut vorbereitete, persönliche E-Mail,
in der du klar machst, wie dein Forschungsthema zu den
Forschungsschwerpunkten der betreuenden Person passt.
Redaktioneller Hinweis
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Bitte betrachten Sie die Inhalte dieses Artikels als erste, unverbindliche Orientierung
und wenden Sie sich für verbindliche Auskünfte stets an die zuständigen Hochschulen,
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