Das Bundeskabinett hat beschlossen, künftig härter gegen Täter vorzugehen, die vor einer Vergewaltigung K.-o.-Tropfen einsetzen. Geplant ist eine Erhöhung des Mindeststrafmaßes um zwei Jahre. Dies soll ein Zeichen setzen und die Betroffenen besser schützen. Die Diskussion über die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ist jedoch entbrannt, und die Meinungen darüber, ob dies ausreichend ist, gehen auseinander. Experten fordern umfassendere Reformen im Bereich des Opferschutzes und der Prävention von sexualisierter Gewalt.