Gerald Knaus, ein renommierter Migrationsforscher, hat die Praxis der Rückweisung von Flüchtlingen an der deutschen Grenze scharf kritisiert. Er bezeichnete diese Maßnahmen als 'europarechtswidrig' und als 'missglückte Symbolpolitik', die nur einen sehr geringen Einfluss auf die tatsächliche Migrationssituation hat. Knaus plädiert für ein neues und effektiveres Vorgehen, das die Rechte der Flüchtlinge respektiert und gleichzeitig die Herausforderungen der Migration in Europa angeht. Er argumentiert, dass die aktuellen Praktiken nicht nur rechtlich fragwürdig sind, sondern auch die humanitären Prinzipien untergraben, die Europa zugrunde liegen.