Die deutschen Gesundheitsbehörden melden Rekordzahlen bei FSME-Infektionen (Frühsommer-Meningoenzephalitis), besonders in Bayern.
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Im Jahr 2025 wurden 693 bestätigte Fälle sowie rund 100 Verdachtsfälle registriert – damit könnte der bisherige Höchstwert von 695 Fällen aus 2024 überschritten werden.
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Experten gehen von einer höheren Dunkelziffer aus, da viele Fälle nicht diagnostiziert werden oder mild verlaufen.
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Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass die Impfung gegen FSME in Risikogebieten dringend empfohlen wird, jedoch noch nicht weit verbreitet ist.
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Symptome ähneln zunächst einer Grippe, können aber bei etwa der Hälfte der Betroffenen zu einer Entzündung von Hirnhäuten, Gehirn oder Rückenmark führen.
Quellen – Agenturen