Die Behörden in Berlin prüfen derzeit die Einbürgerung eines jungen Palästinensers, nachdem er auf Instagram ein Bild veröffentlicht hatte, das als „Verherrlichung“ der Hamas gewertet wurde. Laut deutschen Medien soll die Entscheidung in den kommenden Tagen umgesetzt werden. Nach Angaben der „Bild“-Zeitung haben die Behörden des Landes Berlin „strenge Schritte“ gegen den Mann namens Abdullah eingeleitet, der erst kürzlich die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatte. Die Landesbehörden beschlossen, ihm die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Das Landesamt für Einwanderung hatte Abdullah eine Frist von vier Wochen eingeräumt, um mit Hilfe seines Anwalts eine offizielle Stellungnahme abzugeben. Diese Frist ist inzwischen abgelaufen. Sicherheitskreise bestätigten gegenüber der „Bild“, dass die Entscheidung zur „Aufhebung der Einbürgerung“ nun offiziell getroffen werde und Abdullah in den kommenden Tagen die entsprechende Mitteilung erhalten soll. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), schrieb auf X, dass „das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bei der Einbürgerung kein bloßer Formalakt ist. Wer glaubt, hier täuschen zu können, wird von den entschlossenen Maßnahmen der Berliner Behörden überzeugt werden.
Quellen - Agenturen